Ergotherapie in der Neurologie/Geriatrie

 

Ergotherapie ist sinnvoll bei einer Erkrankung des zentralen Nervensystems (z.B.Schlaganfall, multiple Sklerose, Schädelhirntrauma, Demenz). Das Alter bringt dem Menschen oft ähnliche Schwierigkeiten, auch ohne eine solche Krankheit:

 

  • Gleichgewichtsstörungen / Unsicherheiten beim Laufen, Stehen oder Sitzen.
  • Unsicherheit, den Körpermittelpunkt zu verlassen, z.B. eine hoch oben auf dem Schrank stehende Vase herunterzuholen oder das weit entfernte Telefon zu ergreifen.
  • Unsicherheiten im Alltag, z.B. beim Duschen, Fahrradfahren oder Laufen.
  • Angst zu fallen ist die Folge und bringt Vermeidungsverhalten mit sich.

 

Wer Bewegungen vermeidet, verlernt sie: Muskeln bauen sich ab, Schonhaltungen und Schmerzen folgen – das Bewegungsspektrum wird kleiner und kleiner.

Wer frühzeitig die Ergotherapie in Anspruch nimmt, hat gute Aussichten, auch im Alter körperlich und geistig in Bewegung zu bleiben und somit unabhängiger von Hilfsmitteln wie Stock oder Rollator und fremder Hilfe zu sein.